Ansprechpartner bei Fragen rund um die Jugendfeuerwehr:

Gäbler Roland, Domeier Rene, Richter Robert

  

 

  AG Brandschutz Jugendfeuerwehr
Derzeitige Mitglieder      14 Kinder  9 Jugendliche
Mindest- Alter   6- 10 Jahre  10- 18 Jahre
Dienstzeiten jed. Mittwoch*   15- 16 Uhr  17:30- 18:30 Uhr

  * Außer in den Ferien

 

Lesenacht der Jugendfeuerwehr

Am späten Freitagnachmittag des 18.03 trafen sich 11 Jugendfeuerwehrmitglieder und drei Betreuern, um eine Lesenacht für die Jugendfeuerwehrmitglieder durchzuführen. Ziel dieser Lesenacht war es die Kammerradschaft untereinander zu pflegen und das gelernte aus den Ausbildungsdiensten anzuwenden. Deshalb wurde nachdem alle Teilnehmer ihre Schlafplätze für die Nacht eingerichtet hatten, noch einmal einige Fakten der letzten Dienste abgefragt bevor es auch schon zum ersten Einsatz ging. So hieß es um 19:00 Uhr  Einsatz für die Jugendfeuerwehr. Gemeldet wurde ein Holzhaufenbrand in Holschdubrau. An der Einsatzstelle angekommen wurde ein Löschangriff von den Jugendlichen aufgebaut um den Holzhaufen zu löschen und zu zeigen, das sie das gelernte auch in der Praxis anwenden können. Nachdem das Feuer gelöscht und die Schläuche wieder aufgeräumt waren hieß es, auf geht es zum Essen fassen. Nachdem alle ausgiebig gespeist hatten ging es auf den Weg zurück ins Gerätehaus um die  Kammerradschaft unter einander zu pflegen. Am nächsten morgen hieß es noch vor dem Frühstück "Einsatz für die Jugendfeuerwehr", diesmal ging es allerdings nicht zu einem Brand, sonder zu einem gestürzten Fahrradfahrer. Bei diesem Szenario ging es die Grundkenntnisse der ersten Hilfe anzuwenden. Nach erfolgreich absolviertem Einsatz ging es zurück ins Gerätehaus wo bereits das Frühstück auf alle wartete. Als das leckere Frühstück beendet wurde, hieß es erst mal aufräumen, da auch Ordnung und Sauberkeit zu den Aufgaben eines Feuerwehrmannes/Feuerwehrfrau gehören. Doch bevor es dazu kam, klingelt zum dritten mal der Alarmgong. Diesmal ging es zu einer vermissten Person die sich in einem Waldstück zwischen Zescha und Caßlau befinden soll. Nachdem die Person gefunden wurde, wurden zunächst die Verletzungen versorgt, bevor sie aus dem Wald rausgetragen wurde. Nach Beendigung des letzten Einsatzes für diese Lesenacht ging es zurück zum Gerätehaus wo die Fahrzeughalle noch ausgefegt wurde und dann hieß es sich verabschieden.
Auf diesen Weg möchten wir uns noch mal bei alles beteiligten bedanken,  die uns bei der Verwirklichung dieser Lesenacht geholfen haben. Ins besondere bei der Bäckerei Mildener, Getränkehändler Grokji und der Dorfgemeinschaft Holschdubrau.

 

Lesenacht der Jugendfeuerwehr 2016

Lesenacht der Jugendfeuerwehr 2016

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Text: R.Richter ; Bilder FFw Neschwitz

 

Zeltlager in Gemünd

 

Am 23.07.2015 hieß es für 8 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 4 Betreuern auf ins Zeltlager nach Gemünd in Nordrhein-Westfalen. Mit zwei Transportern starteten wir um 8 Uhr Richtung Gemünd. Nach etlichen Pausen und 700km im Auto hieß es nach 9 Stunden endlich: " Wir sind da! ". Das Zeltlager fand zu unserer Überraschung nicht in Gemünd statt, sondern in der wenige Minuten entfernten ehemaligen Belgischen Karsene "Vogelsang". Nach der obligatorischen Begrüßung und der Eröffnung des Lagers hieß es am ersten Abend, auf geht's zur Nachtwanderung. Auf der Nachtwanderung bekamen wir die ersten Eindrücke von der Anlage, auf der wir die nächsten Tage unser Lager aufgeschlagen hatten. Am zweiten Tag unserer Reise erhielten wir eine geführte Tour durch die ehemalige Kaserne. Durch die sehr interessante Führung haben wir allerhand über das Leben mit und in der Anlage bzw. über die Anlage selbst erfahren. Nicht nur, dass sie seit der NS-Zeit besteht und da als Napola-Schule genutzt wurde, sondern auch als Kaserne der Belgischen Armee und als NATO-Übungsplatz genutzt, bis sie 2003 still gelegt wurde.Und heute als Museum sein weiteres Dasein erfährt.
Nach der besagten Führung stand für die Neschwitzer Kameraden ein Besuch des Gemünder Geräthauses an, um mal zu erkunden wo unser ehemalige Jugendwart von Neschwitz seinen Dienst vollzog. Auf der Rückfahrt zum Zeltlager wurden die Stimmen nach einer sportlichen Aktivität laut, sodass alle Kinder und Betreuer kurzerhand auf den Sportplatz umsiedelten, um bis zum Abendbrot eine Runde Fußball zu spielen. Nach dem Abendbrot sollte der Abend mit der Lagerdisco abgerundet werden, doch daraus wurde nichts. Zu unserem Bedauern fing es in den Abendstunden zu regnen und stürmen an, sodass wir alle Betten, Koffer und Kinder in Autos verfrachteten um in das Gerätehaus umzusiedeln. Am nächsten Tag wurde das Wetter nicht besser, sodass entschlossen wurde die Zelte abzubauen, da ein Umzug zurück ins Zeltlager als zu gefährlich eingeschätzt wurde. So wurde der Samstag damit verbracht im Gerätehaus die Kameradschaft unter den Jugendlichen und Betreuern zu pflegen. Am Sonntag hieß es dann Koffer packen und sich auf die 9 Stündige Heimreise zu machen.
An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal bei der Feuerwehr Gemünd für die Einladung, bei der Kreisjugendfeuerwehr und bei der P-D Industriegesellschaft mbH für die Bereitstellung der Transporter und den vielen anderen Helfern bedanken, die dieses Wochenende erst möglich gemacht haben.

Text u. Bilder: R. Richter

 

Zeltlager Gem